Das Bloggen und die Zeit

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Gestern Abend fragte mich die liebe Kollegin Barbara Piontek, was denn mit meinem Blog los sei. Ich dachte nur “Na super, nun ist man mir doch endgültig auf die Schliche gekommen, dass das Ding seit über drei Jahren brachliegt”.
Peinlich berührt versank ich nicht in den Boden, sondern in mein Bett, um eine Nacht über eine mögliche Antwort zu schlafen.

Schon seit einiger Zeit frage ich mich, was ich denn nun mit dem Blog machen soll, will, kann. Aber ich komme ja noch nicht mal zum Bloggen, und so wurde auch die Beantwortung dieser Frage immer beiseitegeschoben. Immer mal wieder spukten mir Ideen für Beiträge durch den Kopf, aber dabei blieb es.
Daher nun erstmal meine Frage an die ganzen begeisteren Blogger da draußen: Wie macht Ihr das? Reserviert Ihr Euch extra Zeit pro Woche, die Ihr nur Eurem Blog widmet? Oder bloggt Ihr einfach drauf los, wenn Euch ein interessantes Thema packt? Schreibt Ihr die Posts einfach so runter? Oder braucht Ihr dafür auch so lang wie ich?

Heute früh wachte ich auf und wusste, dass ich meinen Blog nicht sterben lassen, ihm noch eine Chance geben möchte. Denn dafür, dass ich hier schon seit Ewigkeiten nichts mehr geschrieben habe, sind die Besucherzahlen eigentlich nicht schlecht und lassen sich sicherlich ausbauen. Zumindest die eine Idee, die immer mal wieder in meinen Gedanken hochploppte, möchte ich gerne umsetzen. Und dann schaue ich weiter.

Als ich dann vorhin meinen Blog öffnen wollte, empfing mich eine Fehlermeldung. Kryptische Zeichen auf dem Bildschirm, dass irgendetwas nicht gefunden werden konnte. _Das_ meinte Barbara also gestern…

Vielen Dank, Barbara, für Deinen Tritt in meinen Allerwertetsten – auch wenn er gar nicht als solcher gemeint war.

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